Jahresempfang des Ortsvereins Bramey-Flierich-Lenningsen

1. Februar 2013

Jahresempfang im Süden

Jahresempfang im Süden

Auch in diesem Jahr wurde die Einladung von den Vereinen wieder recht zahlreich angenommen.

Außerdem war der 1. Bürger der Gemeinde Bönen, Bürgermeister Rainer Esskuchen, anwesend, sowie unser MdL Rüdiger Weiß und der neue SPD Gemeindeverbandsvorsitzende Martin Engnath.

In seinen Ausführungen ging der Bürgermeister als erstes auf die Renaturierung der Seseke ein. Hierzu hatte er auch einige Karten mitgebracht, die die einzelnen Arbeiten an der Seseke im Bönener Bereich besser veranschaulichen sollten. Bei seinen Ausführungen blieb es natürlich nicht nur bei den landschaftlichen Themen. Auch die momentane Situation in der Gemeinde kam zur Sprache. Hier spielt natürlich der finanzielle Aspekt der Gemeinde die größte Rolle. Denn vom Ausmaß der Einsparungen sind auch die Bewohner der drei südlichen Dörfer direkt betroffen. Insbesondere die Schließung der Ermelingschule ist immer noch ein zentrales Thema. Wobei hier auch die Erhaltung der Turnhalle eine besondere Rolle spielt. Denn die Turnhalle bietet neben den Fußballern des TV Germania Flierich-Lenningsen auch verschiedenen anderen Gruppierungen des TVG Gelegenheit sich sportlich zu betätigen. Insbesondere sind mehr als 70 Kinder und Jugendliche momentan aktiv in den unterschiedlichsten Sportgruppen. Hier wurde von den Vereinsvertretern auch der soziale Aspekt berechtigter Weise angemahnt.

Denn bei den zukünftigen Planungen der Gemeinde stehen auch Transportmittel ( Taxi-Bus) zur Diskussion. Den Weg zur Turnhalle an der Ermelingschule kann man noch zu Fuß oder per Fahrrad zurücklegen. Außerdem sind die Hallenkapazitäten in der Gemeinde ausgereizt. Wodurch die Stunden die z.B. die VHS in der Ermeling – Turnhalle hat, auch nicht an anderer Stelle ersetzt werden könnten. Noch dazu blieben die Umkleidemöglichkeiten für die Fußballer des TVG auf der Strecke.

Außerdem wurde angesprochen, dass der Ortsverein im letzten Herbst ein Treffen mit den Vereinsvertretern geführt hat, ob man die Gebäude der Ermelingschule oder Teile davon für die südlichen Ortsteile erhalten möchte. Hierauf wurde vom Ortsverein ein Schreiben an die Gemeinde gerichtet, mit der Bitte, doch zu prüfen was unter welchen Voraussetzungen möglich ist. Hier spielt auch der finanzielle Aspekt die größte Rolle. Hierauf wurden vom Bürgermeister einige Möglichkeiten angesprochen aber leider noch keine konkreten Aussagen. Hier wird der Ortsverein aber weiter am Ball bleiben und weiterhin klare und zeitnahe Antworten einfordern.

Das Ergebnis für diesen Morgen ist klar und deutlich geworden. Man kann über alles reden, man muss es nur rechtzeitig und früh genug mit Allen machen.

So endete der Morgen nach ruhigem und sachlichem Verlauf mit einer kleinen Stärkung gegen 13 Uhr.

 

Jörg Grünewald

(2. Vorsitzender)