„Keine großen Pläne schmieden“ SPD stellt Beratungergebnisse vor

30. November 2013

Große Pläne schmieden könne die Gemeinde derzeit nicht. Darin waren sich die Bönener Genossen während ihrer Klausurtagung einig. „Aber wir sind guter Dinge, dass wir den Ausgleich bis 2018 schaffen“, sprach Fraktionsvorsitzender Klaus Herbst das Sanierungskonzept an, mit dem Bönen aus den roten Zahlen heraus kommen soll.“ Wir haben die freiwillige Teilnahme am Stärkungspakt Stadtfinanzen gegen eine geballte Opposition durchgeboxt-und das war gut so“, stellte Herbst fest. Dass die Bönener durch die Sparmaßnahmen belastet werden, wüssten die Sozialdemokraten. „Für die Kitas werden wir in Sachen Hallennutzungsgebühren aber eine Lösung finden“, Versprach der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Thomas Köster. Die Einrichtungen wehren sich zurzeit mit einer Unterschriftenaktion gegen Ihre Beteiligung an den Gebühren (die WA berichtete). Demnach sollen sie-wie die anderen Nutzer auch-2 Euro pro Stunde und Halleneinheit zahlen.

“ Windkraft in der Gemeinde fördern“

In der Klausur ging es aber auch um das Klimaschutzkonzept.“ Wir werden im ersten Fachausschuss im kommenden Jahr darüber zu beraten haben“, kündigte Klaus Herbst an. Die SPD stehe voll dahinter. Wichtig sei der Fraktion etwa eine Fahrradfreundliche Gemeinde. Dazu gehöre, auch wenn dafür der Kreis zuständig sei, dass der Radweg an der ehemaligen Bahntrasse zwischen Königsborn und Welver asphaltiert werde. Zudem wünschen sich die Genossen, dass das Thema Windenergie in der Gemeinde voran getrieben wird. “ Die GSW will schon lange eine Anlage in Bönen errichten. Wir sind dafür, zeitnahe eine Potenzialanalyse auf den weg zu bringen“, so Klaus Herbst. Auch den Bereich Inklusion nahmen sich die Sozialdemokraten in ihrer Beratung vor.“ Die Gemeinde muss prüfen, ob insbesondere die Schulen baulich dafür gerüstet sind. Wir gehen davon aus dass sie gut aufgestellt sind“, erklärte der Fraktionsvorsitzende.

Interesse an Weiternutzung gering

Das Thema Schule führte de SPD schließlich auch einmal mehr zur Ermelingschule und der dazugehörigen Sporthalle.“ Uns wurde signalisiert, das der Ortsteil die Ermelingschule und die Halle gerne als kommunikativen Treffpunkt nutzen würde. Bislang gab es aber offenbar kein großes Interesse, darüber ins Gespräch zu kommen. Wir hoffen, dass sich das in nächster Zeit ändert. Die Zeit, bis die Schule geschlossen wird, ist schnell vergangen“, stellte der Fraktionsvorsitzende fest. Und schließlich sprachen die Parteimitglieder noch über die aktuelle Flüchtlingspolitik. „Die Gemeindeprüfungsanstalt hat uns nahe gelegt, einen der beiden Standorte in der Gemeinde aufzugeben. Doch angesichts der derzeitigen Situation sind wir dafür, von solchen Plänen abstand zu nehmen“, sagte Herbst. in diesem Jahr seien allein 18000 Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten der Weld nach Nordrhein-Westfalen gekommen, die auf die Kommunen verteilt werden – und es würden künftig sicherlich noch viel mehr kommen. Quelle WA-lokales