Kein Zugzwang durch Opposition

11. Juli 2014

SPD Bönen läßt sich durch Opposition nicht unter Zugzwang setzten 

Was in der WA-Ausgabe vom 04.07.2014 als „Politischer Paukenschlag“ betitelt wurde, ist in Wirklichkeit nicht viel mehr als ein laues Lüftchen, und ein aus  meiner Sicht ängstlich wirkender Versuch, die eigenen Schwächen zu überdecken.

Es natürlich durchaus legitim Fachkompetenz von außen „einzukaufen“. Der Preis hierfür ist jedoch meist höher (Stichwort: Übernahme von vorhandenen, aus vorherigen Dienstverhältnissen erworbenen Pensionsansprüchen) die Verbundenheit mit dem möglichen neuen Dienstherrn und die Ortskenntnisse vielfach niedriger als bei bereits vorhandenem Potential.

Wie dem auch sei, die Vorstellung eines gesamtoppositionellen Wunschkandidaten kann frühestens Mitte Oktober erwartet werden (WA vom 05.07.2014). Von daher kann ja wohl nicht davon gesprochen werden, dass die SPD in Bönen unter Zugzwang gebracht wird. Denn die Planungen des Bönener SPD-Gemeindeverbandes sehen vor, und daran hat sich durch die aktuellen Entwicklungen auch nichts geändert, sich auf der SPD-Gemeindeverbandsvorstandssitzung am 18.08.2014 auf einen Kandidaten zu verständigen und über diesen Vorschlag im Rahmen einer Delegiertenversammlung im September abstimmen zu lassen. Bis dahin haben sich Parteispitzen, Fraktionsspitze und Bürgermeister auf Vertraulichkeit der parteilichen und persönlichen Belange verständigt.

Anschließend wird das Ergebnis dieser Abstimmung der Bönener Öffentlichkeit präsentiert und dann ist noch mehr als ein Jahr lang Zeit, die Vorzüge dieser Personalentscheidung den Bönener Bürgerinnen und Bürgern zu vermitteln. Alles andere ist aus meiner Sicht übertriebene Polemik und unangebrachter Pathos, bei dem die insgesamt positive Bilanz der Gemeinde Bönen mit SPD-Mehrheit und einem Bürgermeister Rainer Eßkuchen innerhalb der letzten rund dreißig schwierigen, von Strukturwandel geprägten Zeiten völlig außer Acht gelassen wird.

 

SPD Gemeindeverband Bönen 

Martin Engnath

Vorsitzender